Hochheim am Main hat sich in den vergangenen Jahren erfolgreich weiterentwickelt. Auf diesem Fundament möchte ich gemeinsam mit Ihnen aufbauen. Mein Programm verbindet solide Finanzen, eine starke Wirtschaft, lebendige Vereine und Kultur, gute Bildungs- und Betreuungsangebote sowie eine moderne Infrastruktur. Dabei stehen für mich stets die Menschen im Mittelpunkt – mit einer Politik, die verlässlich handelt, verantwortungsvoll mit den Finanzen umgeht und die Zukunft unserer Stadt aktiv gestaltet.
Kultur- und Vereinsleben
Das Hochheimer Kultur- und Vereinsleben ist ein Glücksfall für unsere Stadt.
Ich selbst bin seit über 50 Jahren aktives Mitglied des größten Sportvereins der Stadt und engagiere mich seit Jahrzehnten für den Schwimmsport.
Ohne die ehrenamtliche Arbeit der vielen engagierten Menschen in unserer Stadt wäre unser gesellschaftliches Leben um ein Vielfaches ärmer. Sie schaffen Gemeinschaft, fördern den Zusammenhalt und tragen maßgeblich dazu bei, dass Hochheim lebendig und lebenswert bleibt.
Insbesondere die Kinder- und Jugendarbeit sollte auch in Zukunft verstärkt finanziell gefördert werden. Unsere Vereine leisten einen wesentlichen Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander in unserer Stadt – in den vergangenen Jahren auch bei der Integration geflüchteter Menschen. Viele Jugendliche und Erwachsene engagieren sich hier sozial, kulturell und sportlich ehrenamtlich. Die Stadt sollte die Vereine unterstützen, wenn sie sich an eine sich wandelnde Schullandschaft mit mehr Ganztagsangeboten anpassen müssen.
Da die Stadt Hochheim wächst, müssen wir auch das Angebot an Sportstätten bedarfsgerecht weiterentwickeln. Für den Fußballsport werden in den nächsten Jahren weitere Kunstrasenflächen entstehen. Darüber hinaus unterstütze ich den Bau einer weiteren Zweifeld-Sporthalle an der Astrid-Lindgren-Schule, die außerhalb der Schulzeiten auch den Vereinen zur Verfügung stehen soll.
Persönlich engagiere ich mich seit über 20 Jahren ehrenamtlich für den Betrieb des Hallenbades – derzeit als Vorsitzender der Genossenschaft sowie des Fördervereins Hochheimer Hallenbad.
Auch als Vorsitzender des Fördervereins Hochheimer Heimat- und Stadtkultur setze ich mich gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen dafür ein, die Geschichte unserer Stadt zu bewahren. Aktuell arbeiten wir an der Chronik des 20. Jahrhunderts der Stadt Hochheim am Main.
Weinbau und Tourismus
Durch die Verbesserung unseres touristischen Angebotes haben wir die Stadt in den letzten Jahren für auswärtige Gäste, aber auch für unsere Bürgerinnen und Bürger, attraktiver gemacht. Viele Ehrenamtliche, z.B. die Stadtführer, aber auch die Jungwinzer sind an diesem Prozess aktiv beteiligt.
Meine Familie nimmt seit Jahren mit der Öffnung unseres Hofes „Zum Hollerbusch“ am Weinfest teil.
Zur Zeit werden viele Maßnahmen diskutiert, die unsere Innenstadt stärken sollen. Hier liegen noch Aufgaben vor uns, auch in Verbindung mit dem Handwerker- und Gewerbeverein und dem örtlichen Einzelhandel. Klar ist, dass ich mehr Wert auf die Gestaltung der Plätze in der Innenstadt legen will. Auch werde ich mich dafür einsetzen, mit weiterhin mehr Bäumen für mehr Grün in der Innenstadt zu sorgen.
Ich bitte Sie um Unterstützung, damit ich diesen Weg im Dialog mit Ihnen weitergehen kann.
Ich stehe Ihnen, wie in den vergangenen Jahren, in meinen Bürgersprechstunden und Internetforen für persönliche Kontakte zur Verfügung.
Wirtschaft und Finanzen
In den letzten zehn Jahren ist es mir gelungen, die Finanzen der Stadt zu konsolidieren. Mit Unterstützung durch die Stadtverordneten und der aktiven Ansiedlung leistungsstarker Gewerbesteuerzahler konnten über 18 Millionen Kassenkredit abgebaut werden. Seit dem Jahr 2015 sind die Haushalte stabil, selbst in den Corona-Krisenjahr konnte der
Haushalt nahezu ausgeglichen werden. Dadurch konnte städtisches Vermögen (z.B. in Form von Kindergärten) geschaffen werde. Damit eröffenen wir, wenn wir weiter sparsam wirtschaften, der nächsten Generation Handlungsspielräume für die Zukunft. Es ist nicht die Zeit für finanzielle Abenteuer, Investitionen für die Zukunft müssen mit Bedacht gesetzt werden. Die Investitionen in Infrastruktur werden langfristig geplant.
An der Frankfurter Straße werden sich in den nächsten Jahren in Folge der erfolgreichen Wirtschaftspolitik weitere Betriebe ansiedeln, diese bringen dann viele neue Arbeitsplätze mit. Aber auch der Kontakt zu den bestehenden Gewerbebetrieben ist weiter zu pflegen und die Rahmenbedingungen für unsere kleineren Hochheimer Betriebe sind weiter zu verbessern, z.B. durch dichtere Taktung der Nahverkehrsanbindungen.
Soziales und Bildung
Die Belange aller Bevölkerungsgruppen sind dabei wichtig für mich, der gesellschaftliche Zusammenhang in Hochheim ist zu stärken. Die Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit sind dabei besondere Schwerpunkte.
Ich finde, dass Familie und Beruf zusammenpassen müssen. Mit städtischer Unterstützung sind in den Jahren 280 zusätzliche Kindertagesstättenplätze entstanden, auch in der Schulkinderbetreuung wurden die Kapazitäten erweitert. Die Kinderzahlen stagnieren zur Zeit in Hochheim – wie auch in der Region.
Der Umbau der Kindertagesstätten bezüglich der neuen Anforderungen geht aber weiter. Als nächstes wird die Kita Am Apfelbaum“ den neuen Erfordernissen angepasst – Mehr U3 Plätze und altersübergreifendes Arbeiten sollen möglich sein.
In den letzten Jahren wurde vom Main-Taunus-Kreis mit städtischer Unterstützung und einem Aufwand von über 25 Millionen Euro sowohl die Weinbergschule wie auch die Astrid-Lindgrin-Schule erweitert und mit Ganztagsangeboten versehen. Als große Aufgabe steht jetzt die bauliche Erweiterung der Heinrich-von-Brentano Schule an.
Es wird im Jahre 2031 auch wieder eine Oberstufe in Hochheim am Main geben.
Wichtig und prioritär sind in den nächsten Jahren die Angebote für ältere Menschen.
Die Stadt hat dabei das Angebot der aufsuchenden Seniorenarbeit wie auch der Nachbarschaftshilfe in den letzten Jahren erweitert.
Leider haben die bisherigen Investoren für den Bau eines weiteren Pflegeheimes bis jetzt immer abgesagt. Ich hoffe aber auf einen zeitnahen Abschluss mit einem neuen Betreiber.
Auch der „soziale Wohnungsbau“ ist von mir den letzten Jahren vorangebracht worden. Insgesamt 110 Sozialwohnungen sind in 5 Objekten entstanden. Weitere Wohnungen sind in den nächsten Jahren geplant. Alle Wohnungen sind dabei seniorengerecht.
Darüber hinaus brauchen ältere Mitbürger auch bedarfsgerechten Wohnraum, sowohl im preisgebunden Wohnraum als auch auf dem freien Markt. Deshalb sind auch geeignete Bauflächen für den Geschowohnungsbau auszuweisen. Dies ermöglicht es den älteren Hochheimern, aus ihren zu großen Häusern auszuziehen. In diese können dann junge Familien nachziehen.
Als Ergänzung der städtischen Immobilien den Bau eines Hauses für „Service-Wohnen) in der Pfarrer-Olbert-Allee in den nächsten 5 Jahren geplant.
Infrastruktur und Verkehr
In Hochheim wohnt man gerne, damit das so bleibt, muss darauf geachtet werden, daß auch junge Familien hier Fuß fassen können.
Das Baugebiet Schänzchen III wurde vor 8 Jahren begonnen, es ist eine Erfolgsgeschichte. Weiter steht die Entwicklung des Einkaufszentrums Königsberger Ring 2-8 an, neben weiteren Wohnungen soll zusätzlich auch ein Drogeriemarkt angesiedelt werden.
Wichtig für den Ortsteil Massenheim ist die des Baugebietes Nassgewann, in dem eine Einkaufsmöglichkeit angesiedelt sowie der Ortseingang von Wicker kommend mit einem Kreisel umgestaltet werden könnte.
Die Investitionen in unsere Strassen wurden aus finanziellen Gründen oft geschoben, müssen aber jetzt angegangen werden.
Endlich beginnt auch die Neugestaltung des Berliner Platzes. Die Stadtverordnetenversammlung hat sich auf eine Gestaltung mit mehr Grün und einem Wasserspiel unter weitesgehender Beibehaltung von Parkplatzkapazitäten entschieden. Nun gilt es dies im nächsten Jahr umzusetzen.
Im Straßenbau wurde die zeitliche Abfolge der Maßnahmen der grundhaften Straßenerneuerung überarbeitet. Zur Zeit wird als größere Maßnahme die Sanierung der Ringstraßen bearbeitet, ebenso wie danach die Sanierung der Weinbergstraße. Aber auch viele weitere Maßnahmen stehen auf der Liste.
Im Punkt Verkehrspolitik ist eine weitere Entlastung der Innenstadt durch eine Fortführung der Umgehungsstraße nicht mehr möglich. Eine komplette verkehrsberuhigte Innenstadt wäre nachteilig für den dortigen Einzelhandel, den es zu schützen gilt.
Eine Rolle wird hier in Zukunft sicherlich eine Verbesserung des Busangebotes spielen. Der Hochheimer Bahnhof muss eng getaktet angefahren werden und es sind mehr Busverbindungen Richtung Massenheim und Gesundheitszentrum notwendig. Wenn 2031der neue Bahnhof der „Wallauer Spange“ fertiggestellt wird, ist der gesamte Busverkehr Richtung Wiesbaden auch über Massenheim neu zu planen und wird dadurch sicherlich attraktiver.
Leider gilt es, unser Engagement im Kampf gegen den Fluglärm wieder verstärkt fortzuführen. Als Ihr Mitglied im Vorstand der Fluglärmkommision werde ich darauf achten, daß die Nord-West-Strecken nicht wieder verstärkt angeflogen werden. Wir sind in Verbindung mit Hattersheim, Flörsheim, Mainz und Wiesbaden dabei, juristische Expertise einzuholen.
